Off topic. Unser Auto und wir.

Off topic. Unser Auto und wir.

24. Juni 2022 Rally-Tagebuch 0

24. Juni 2022

Mal in eigener Sache: Als wir diese Homepage ins Leben gerufen haben und diesen Blog, (Dank an Frank, der das technisch umsetzte), war mir klar, das wir dies für uns, unsere Familie und ein paar enge Freunde machen. Dennoch haben wir natürlich auch auf Besucher von außen und zusätzliche Spendeneinnahmen gehofft.

Wir wissen mittlerweile, dass doch deutlich mehr Menschen hier lesen. Das freut uns.

Ich möchte ein paar Worte zur täglichen Routine, Erfahrungen die wir gemacht haben und etwas zum Auto sagen. Unser Mercedes kam gecheckt und gewartet aus der Werkstatt des Vertrauens und hatte von Thüringen bis zum Start schon 850 km auf der Uhr. Er läuft bis jetzt tadellos, wir sind wirklich zufrieden. Ok, er ist durstig, aber voll bepackt mit 3 Männern sowie Gepäck unter und auf dem Dach darf er das. Mit 132 PS ist er keine Rennmaschine, aber wir haben das Gefühl, er fährt sich irgendwie ein im Laufe des Rennens. Die teilweise ganz ordentlichen Bergfahrten in Norwegen waren kein Problem. Wir können mithalten. Bis jetzt haben wir 100 ml Öl nachgefüllt und irgendein Relais klackert ab und an, ohne dass merkbar irgendetwas ausgefallen wäre. Es läuft also bisher wirklich gut mit dem Auto. Die kleine Ausnahme in der nächsten Folge hat mit dem Wagen an sich nichts zu tun.

Uwe und Frank hatten die Soundanlage durch Einbau neuer Lautsprecher und eines Subwoofers auf ein neues Level gehoben. Das hatte sich gelohnt. Nicht wegzudenken ist aber vor allem das Zentrum der Macht, der Energieverteiler. Diverse Endgeräte und Akkus, vom Kühlschrank über Laptop, Drohne, Handy etc. hängen an diesem Teil. Auch die Batteriespannung haben wir über ein entsprechendes Display im Blick. Dass Verteilerkasten, Subwoofer und Kühlschrank den linken Platz im Fond einnehmen, ist halt so. Quasi Passagier Nr. 4. Das haben die Jungs aus Thüringen echt gut hinbekommen.

Wirklich gebraucht haben wir unseren LED-Arbeitsscheinwerfer auf dem Dach noch nicht, denn es ist ja die ganze Zeit hell, aber es ist gut zu wissen, dass er auf dem Dach wartet und jederzeit einsatzbereit andere Rally-Teams grüßt.

Wenn wir nicht gerade fahren, packen wir das Auto hauptsächlich ein und aus. Es gibt eben immer Dinge, die HINTEN oder UNTEN liegen. Aber wir haben uns bestmöglich organisiert.

Einen Großteil des Gepäcks macht die Campingausrüstung aus. Da sind wir voll ausgestattet, würde ich sagen. Außerdem haben wir einen Haufen Essen „für Notfälle“ aus Deutschland mitgenommen. Eindeutig zu viel und es hat sich herausgestellt, dass man in Skandinavien ebenfalls einkaufen kann wie bei uns.

Die Wahl der Übernachtung steht jedem Team frei, aber die meisten campen doch, würde ich sagen. Viele benutzen dazu ein Dachzelt. Das ist schlau und das wäre retrospektiv eine Überlegung wert, allerdings auch nicht ganz umsonst zu haben. Wir kommen aber auch mit unseren Zelten gut klar, wenn wir sie denn benutzen. Bisher war das nur 2 x der Fall – deutlich weniger, als ich gedacht habe. Die Umstände haben Team Bequemlichkeit auch gern ein festes Dach über dem Kopf buchen lassen. Aber wir freuen uns auch wieder auf das richtige Campen. Ich verspreche aber nichts!

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