Es geht los!

Es geht los!

19. Juni 2022 Rally-Tagebuch 5

1. Etappe von Gut Basthorst nach Kaseberga

19. Juni 2022
Wir haben mässig geschlafen und waren uns nach der ersten Nacht nicht mehr so sicher, ob uns unsere Schlafsäcke auch noch nördlich des Polarkreises warm halten würden. Wir werden sehen.

Nun ging es endlich los. Nach dem offiziellen Check In und der Entgegennahme des Roadbooks nahmen alle Teams Aufstellung und dann ging es über die Startrampe zur ersten Etappe durch Dänemark bis an die Südküste Schwedens. Autobahnen waren an diesem ersten Tag ausnahmsweise erlaubt – es hieß, Strecke zu machen.

Der Benz rollte. Das navigieren per Karte war nach all den Jahren Navi ungewohnt, aber auf dieser Strecke einfach. Wir entschieden uns, auf dem Landweg über Flensburg nach Dänemark zu fahren, um unsere Tagesaufgabe erfüllen zu können: Die heilige Wikingerweihe.

Auf dem Weg konnten wir aber schon an zwei weiteren Aufgaben arbeiten:

  1. Einen Grenzbeamten auf dem Auto unterschreiben lassen – ein ahnungsloser, deutscher Zollbeamter war unser „Opfer“.
  2. Eine blaue Büroklammer mit Einheimischen gegen einen anderen Gegenstand tauschen und in jedem anderen Land weitertauschen. Bei Tausch Nr. 1 in Deutschland bekamen wir einen Weihnachtsbaumkugelanhängerhalter für unsere Büroklammer.

Weiter ging es auf dem Weg zur heiligen Wikingerstätte Ales Stenar in Schweden.

Auf dem Weg dorthin mussten wir die 5 heiligen Elemente sammeln: Sand der dänischen Küste, Wasser und Wind der Ostsee, ein Stück skandinavisches Eisen und ein grüner Zweig von einem schwedischen Baum. Das Bild ist sicher selbsterklärend, für das „Eisen“ musste der Kronenkorken einer Flasche Tuborg herhalten. Da Windstille herrschte, musst ich mit der geöffneten Flasche über den Strand rennen – Fahrtwind tut´s auch.

Und eine weitere Aufgabe konnten wir, elegant wie wir fanden, nebenbei abarbeiten: Ein Bild unseres Autos auf Holzblöcken – mindestens 40 cm hoch. Keiner sagte, dass das Auto selbst auf dem Holzblock stehen soll, oder?

Es ging über die Öresundbrücke nach Schweden und die Fahrt verlief problemlos. Es wurde Abend und die Sonne stand tief, als wir die heilige Wikingerstätte Ales Stenar erreichten. Andere Teams hatten in der Zeit noch Oma & Opa zum Kaffeetrinken besucht und waren vor uns da. Irgendetwas machten wir wohl falsch.

Nun band sich jeder die 5 heiligen Elemente auf den Rücken und kroch um einen der Steine durch den Dreck – ganz, wie es der Brauch will. Mann!

Müde, und auch irgendwie frustriert, dass wir so lange für die Fahrt gebraucht hatten, kamen wir in der Dunkelheit (ein Lichtschimmer blieb die ganze Nacht am Horizont) auf dem Campingplatz an. Es gab immerhin noch echte Thüringer Bratwurst vom Grill – um halb 11.
Ab in die Koje, wir waren fertig.

5 Antworten

  1. Dani sagt:

    Wärt ihr nicht so spät angekommen an der heiligen Wikingerstätte, wäre es viel zu überlaufen gewesen – war doch so viel romantischer 🙂

  2. Ellen sagt:

    Danke für den ausführlichen Bericht. So können die Daheimgebliebenen mit euch mitfiebern. (Wenn auch zeitverzögert) Die Dämmerung habt ihr genial aufs Foto gebannt. Dirks sportliche Einlage gefällt mir. 👍

  3. Heintje sagt:

    Hat der Dirk eine weitere Aufgabe? Brate Thüringer Bratwürste richtig 😉. Weiterhin viel Spaß, Glück und Erfolg. Wir fahren alle in den Gedanken mit, irgendwie…

  4. Mandy sagt:

    Ich bin so gespannt wie es weitet geht!! 🤗😅

  5. Heinze sagt:

    Tolle Fotos und Berichte. Der heutige Tag war zwar nicht optimal, aber es geht weiter! Wir sind immer gespannt auf Eure Informationen und Fotos. Weiter viel Spaß und Glück 🍀! VlG

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